Grindel zweifelt an Infantino-Kandidatur: Scharfe Kritik an FIFA-Sitzung
Der frühere DFB-Präsident Reinhard Grindel rechnet offenbar nicht damit, dass Gianni Infantino bei der nächsten Wahl erneut als Kandidat für das Amt des FIFA-Präsidenten antreten wird. Der einstige deutsche Verbandsboss äußerte sich skeptisch gegenüber einer möglichen Wiedervereinigung des Weltverbandschefs.
Darüber hinaus übte Grindel deutliche Kritik an einer jüngsten FIFA-Sitzung in Rabat. Der 64-Jährige warf dem Weltverband in diesem Zusammenhang vor, sich unangemessen verhalten zu haben. Seine Bewertung der Veranstaltung fiel entsprechend negativ aus.
Mit seinen Äußerungen trägt Grindel zu einer wachsenden Debatte über die Zukunftsausrichtung der FIFA und die Rolle Infantinos bei. Ob tatsächlich ein Gegenkandidat gegen den amtierenden Präsidenten antreten wird, bleibt abzuwarten. Grindels Stellungnahme deutet jedoch darauf hin, dass Bewegung in die Frage um eine mögliche Neuwahl kommt.
Quelle: www.t-online.de