Völler rang mit sich selbst: Rücktritt war eine ernsthafte Option
Rudi Völler hat nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft mit dem Gedanken gespielt, sein Amt als DFB-Sportdirektor niederzulegen. Der 66-Jährige gestand, dass er diesem Schritt sehr nahe gekommen war.
Die unbefriedigende Leistung der deutschen Nationalmannschaft bei der jüngsten WM ließ den früheren Nationalstürmer offenbar an seinem Posten zweifeln. In dieser Phase der Unsicherheit spielte jedoch die Personalie des neuen Bundestrainers eine entscheidende Rolle für Völlers Überlegungen.
Letztendlich entschied sich Völler dazu, weiterzumachen und nicht aus seinem Amt als sportlicher Leiter des Deutschen Fußball-Bundes auszuscheiden. Die Neuausrichtung mit dem kommenden Bundestrainer gab dem erfahrenen Funktionär offenbar neuen Mut und Perspektiven für die Zukunft der Nationalmannschaft.
Quelle: www.t-online.de