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Tebas attackiert Infantino: Spanischer Ligachef fordert Rücktritt des Fifa-Präsidenten

1 Min. Lesezeit

Die Kritik an Gianni Infantino wächst erheblich. Nachdem der umstrittene WM-Investorenplan gescheitert ist, mehren sich die Stimmen, die ein Rücktritt des Fifa-Präsidenten fordern. Spaniens Ligachef Javier Tebas gehört zu den prominentesten Kritikern und setzt sich offen für einen Führungswechsel an der Spitze des Weltverbandes ein.

Die Anschuldigungen gegen den 54-jährigen Infantino wiegen schwer. Nicht nur der spanische Funktionär übt scharfe Kritik an dessen Amtsführung. Auch der kontinentale Verband Concacaf, der die Fußballverbände Nord- und Mittelamerikas sowie der Karibik repräsentiert, wirft Infantino zahlreiche strategische Fehlentscheidungen vor. Der Verband spricht von »einer Reihe von Fehltritten«, die das Ansehen des Weltverbandes beschädigt haben.

Der geplante WM-Investorenplan, der das Herzstück von Infantinos Reformagenda darstellte, ist nun endgültig vom Tisch. Dies gilt vielen Beobachtern als Symbol für das Scheitern seiner Vision für die Zukunft des internationalen Fußballs. Die wachsende Unzufriedenheit über seine Amtsführung deutet darauf hin, dass sich die Position des Fifa-Chefs zunehmend verschärft.

Quelle: www.spiegel.de

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