Schalke im Pokal ohne Durchschlagskraft: Dresden nutzt die Ideenlosigkeit
Im Pokal wartet auf den FC Schalke 04 eine unbequeme Aufgabe, und sie endet mit einer Niederlage. Dynamo Dresden setzt sich in der 2. Runde des DFB-Pokals durch und schickt die Gelsenkirchener aus dem Wettbewerb. Der Zweitligist aus Sachsen darf sich über einen Erfolg freuen, der auch deshalb zustande kommt, weil die Gastgeber vor dem Tor kaum Akzente setzen.
Schalkes Angriff bleibt blass
Die Offensive der Schalker wirkt über weite Strecken ratlos. Kombinationen, die für Gefahr sorgen könnten, bleiben aus, und immer wieder verpufft der Angriff, noch bevor er richtig Fahrt aufnimmt. Gerade in einem Pokalspiel, in dem jeder Fehler sofort bestraft werden kann, ist diese Harmlosigkeit fatal.
Dresden profitiert von der Schwäche
Die Dresdner müssen nicht über sich hinauswachsen, um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Vielmehr nutzen sie, dass die Schalker kaum Lösungen finden und ihnen wenig entgegensetzen. So gerät der Pokalauftritt der Gelsenkirchener zu einem Spiel, in dem die Mannschaft aus der 2. Bundesliga den Ton angeben kann.
Ein wiederkehrendes Problem
Die Enttäuschung im Schalker Lager dürfte groß sein, denn die Frage nach der fehlenden Durchschlagskraft stellt sich nicht zum ersten Mal. Der Ausgang gegen Dresden verstärkt den Eindruck, dass an der Offensive gearbeitet werden muss, wenn es im Pokal und darüber hinaus weiter gehen soll.
Quelle: www.sportschau.de