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Pirlos Russland-Verbindungen kosten ihn Chance als Italiens Nationaltrainer

1 Min. Lesezeit

Andrea Pirlo wird nicht Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Die legendäre Mittelfeldikone scheitert offenbar an seinen geschäftlichen Verstrickungen mit Russland – ein großes Hindernis bei der Suche nach einem neuen Chefcoach für die Squadra Azzurra.

Der 45-Jährige ist derzeit als Markenbotschafter für einen russischen Wettanbieter tätig und trainiert darüber hinaus einen Club, dessen Eigentümer russischer Herkunft ist. Diese Verbindungen werden von italienischen Entscheidungsträgern offenbar als kritisch bewertet und führten letztendlich dazu, dass die Verantwortlichen des italienischen Fußballverbandes den Champions-League-Gewinner von 2011 nicht berücksichtigen.

Die Ablehnung unterstreicht die sensible Situation rund um Russland im europäischen Fußball und zeigt, welch großen Einfluss geopolitische Faktoren mittlerweile auf personelle Entscheidungen bei Top-Nationalmannschaften haben. Trotz seiner fußballerischen Qualifikationen bleibt Pirlo in diesem Fall auf der Strecke.

Quelle: www.spiegel.de

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