Ozeanien uneins: Neuseeland stellt sich gegen Infantino
Der ozeanische Fußballverband konnte sich in seiner jüngsten Sitzung nicht auf eine einheitliche Linie zum FIFA-Präsidenten einigen. Während das Verbandsgremium keine offizielle Stellungnahme für oder gegen Gianni Infantino abgab, vollzog Neuseeland einen deutlichen Schritt nach vorne.
Die neuseeländische Fußball-Delegation veröffentlichte eine separate Erklärung, in der sie dem amtierenden FIFA-Chef das Vertrauen entzog. Damit signalisiert das Land eine klare kritische Haltung gegenüber Infantinos Führungsrolle beim Welt-Fußballverband.
Diese Uneinigkeit innerhalb der ozeanischen Konföderation verdeutlicht die zunehmenden Spannungen rund um die Zukunft der FIFA-Führung. Während sich der kontinentale Verband zu einer geschlossenen Position nicht durchringen konnte, hebt sich Neuseeland mit seiner kritischen Positionierung von der Passivität seiner Verbandskollegen ab.
Quelle: www.sportschau.de