Norwegischer Verband prangert mögliche Unregelmäßigkeit bei Balogun an
Ein Vorfall bei der Fußball-Weltmeisterschaft sorgt für diplomatische Verstimmungen: Der norwegische Verband kündigte an, im Fall des amerikanischen Stürmer Balogun eingreifen zu wollen. Hintergrund ist die Tatsache, dass der Spieler trotz einer Roten Karte nicht wie vorgesehen für die nächste Begegnung gesperrt wurde.
Norwegens Verbandspräsidentin lehnt es ab, diesen Sachverhalt stillschweigend hinzunehmen. Sie signalisierte deutlich, dass das Geschehene nicht unter den Tisch gekehrt werden darf. Die Frage nach einer möglichen Vertuschung steht dabei implizit im Raum.
Die Angelegenheit könnte nicht nur die beteiligten Nationen betreffen, sondern auch grundsätzliche Fragen zur Konsistenz und Fairness bei der Durchsetzung von Regelwerken bei internationalen Turnieren aufwerfen. Wie die FIFA auf die Intervention des norwegischen Verbandes reagiert, bleibt abzuwarten.
Quelle: www.t-online.de