Klopps Lehrstunden: Was die WM-Finalisten Scaloni und De la Fuente dem DFB-Coach vorauszuhaben
Lionel Scaloni und Luis de la Fuente gelten nicht als die größten Trainerpersönlichkeiten im Fußball. Doch ihre Erfolgsbilanz spricht eine deutliche Sprache. Beide Coaches führten ihre Mannschaften ins WM-Finale 2026 – ein Erfolg, der viele etablierte Trainerstars bislang verwehrt blieb.
Diese Entwicklung wirft interessante Fragen auf, insbesondere mit Blick auf Jürgen Klopp und seine Aufgaben bei der deutschen Nationalelf. Der Kontrast zwischen dem medienpräsenten Startrainer Klopp und den weniger spektakulären Erfolgstrainern aus Spanien und Argentinien könnte Hinweise auf unterschiedliche Trainingsphilosophien geben.
Scaloni und De la Fuente zeigen, dass es nicht zwingend um globale Reputation und öffentliche Strahlkraft gehen muss. Ihre kontinuierliche Arbeit, die Fokussierung auf Teamstruktur und die pragmatische Umsetzung ihrer Konzepte führten zu konstanten Erfolgen. Beide Manager erweisen sich als Meister darin, ihre Teams kontinuierlich weiterzuentwickeln und in entscheidenden Momenten zu liefern.
Für Klopp könnten diese Beispiele aufschlussreich sein: Weniger mediale Inszenierung, dafür mehr systematische Nachhaltigkeit in der Spielweise. Die deutsche Nationalelf benötigt möglicherweise eine ähnlich zielgerichtete, weniger glanzvolle, aber effektive Herangehensweise, um wieder zur Weltspitze zurückzufinden.
Quelle: www.spiegel.de