Infantino unter Kritik: FIFA-Präsident nutzt Privatjet für Weltreise zur WM 2026
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino gerät zunehmend in die Kritik. Der italienische Funktionär nutzte seinen Privatjet für eine ausgedehnte Reise rund um den Globus, um die Vorbereitungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zu überwachen.
Die geplante Endrunde findet in den USA, Mexiko und Kanada statt und steht bereits in vollem Gange. Infantino absolvierte dabei gleich zwei Umrundungen der Erde mit seinem Privatflugzeug – ein Vorhaben, das angesichts der Klimakrise und der weltweiten Nachhaltigkeitsziele fragwürdig erscheint.
Die Reisen des FIFA-Chefs stehen in deutlichem Kontrast zu den Bemühungen anderer internationaler Organisationen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Der Einsatz von Privatjets trägt erheblich zur CO2-Bilanz bei und steht im Widerspruch zu den Verpflichtungen des Weltverbandes gegenüber Umweltschutzzielen.
Wie bedeutend diese Inspektionsfahrten für die Turniervorbereitung wirklich waren und welche konkreten Ergebnisse sie erbrachten, wurde nicht namentlich mitgeteilt. Dennoch bleibt die Frage bestehen, inwiefern solche aufwendigen Reisemodalitäten notwendig sind.
Quelle: www.t-online.de