Infantino unter Druck: Investorendeal spaltet die FIFA
Die scheinbare Unverwundbarkeit von FIFA-Präsident Gianni Infantino bekommt erste Risse. Noch vor wenigen Monaten wirkte der 54-Jährige unangreifbar, zumal die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 als sichere Erfolgsgeschichte vor der Tür stand. Doch nun könnte ein gescheitertes Investitionsprojekt das Blatt gegen ihn wenden.
Das ehrgeizige Vorhaben, externe Investoren in die FIFA einzubinden, stellt sich zunehmend als Stolperstein heraus. Der gescheiterte Deal spaltet nicht nur die Kritiker des Verbands, sondern hat mittlerweile auch langjährige Weggefährten und Unterstützer Infantinos zum Umdenken bewogen.
Diese überraschende Wende deutet an, dass selbst der mächtige FIFA-Chef nicht dauerhaft immun gegen Widerstände von innen bleibt. Die wirtschaftliche Vision des Funktionärs, die großen Geldquellen durch institutionelle Partner zu erschließen, hat sich damit vorerst als fragwürdiges Unterfangen erwiesen. Ob Infantino diese schwere Phase seiner Amtszeit überstehen kann, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Quelle: www.sportschau.de