Infantino gibt Pläne für WM-Anteile auf – Medien sehen sein Ende als Fifa-Chef
Fifa-Präsident Gianni Infantino hat sich von seinen umstrittenen Vorstellungen zum Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft distanziert. Der Schweizer kündigte an, diesen Kurs nicht weiter zu verfolgen – ein deutliches Einlenken nach massiver internationaler Kritik.
Die Pläne zur Privatisierung von WM-Rechten waren auf erhebliche Widerstände gestoßen. Infantino hatte sich damit gegen breite Teile der globalen Fußballgemeinschaft gestellt, was zur Folge hatte, dass namhafte Medienunternehmen und Verbände das Vorhaben scharf kritisierten.
Mit diesem Rückzieher räumt der Fifa-Boss im Grunde ein, dass sein Kurs gescheitert ist. Der Fußball als Sport habe letztendlich gesiegt, während die Institution Fifa diesen Kampf verloren habe – so lautet das Fazit in internationalen Pressestimmen.
Beobachter gehen davon aus, dass dieser Rückschlag für Infantino nur eine Episode in einer Serie von Problemen darstellt. Viele Medien spekulieren bereits über mögliche Konsequenzen für die Amtszeit des Fifa-Präsidenten und sehen sein Ende als Chef des Weltverbands am Horizont.
Quelle: www.spiegel.de