Hoeneß stellt sich hinter UEFA: Infantino scheitert an europäischem Widerstand
Uli Hoeneß hat sich deutlich zur Seite der UEFA geschlagen und signalisiert damit massive Unterstützung für deren Position gegen die Reformpläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der Ehrenpräsident des FC Bayern äußerte sich zu einem möglichen Boykott der Weltmeisterschaft, sollte der oberste FIFA-Funktionär seine umstrittenen Vorhaben weiterverfolgen.
In einer Stellungnahme betonte Hoeneß die immense Bedeutung und Durchsetzungskraft des europäischen Fußballverbandes. Mit klaren Worten deutete der Bayern-Patriarch an, dass Infantino bei einem forcierten Kurs gegen die europäischen Interessen scheitern wird. Die Äußerungen des 72-Jährigen unterstreichen die wachsende Spannung zwischen der FIFA-Führung und den etablierten Fußball-Eliten Europas.
Hoeneß‘ Positionierung erfolgte am Rande eines Testspielbewerbs, bei dem der FC Bayern mit einem deutlichen 15:0-Sieg gegen den FC Rottach-Egern glänzte. Neben dem sportlichen Erfolg nutzte der Ehrenpräsident die Gelegenheit jedoch, um ein klares Zeichen in der laufenden Governance-Debatte des internationalen Fußballs zu setzen.
Quelle: www.sportschau.de