FIFA steht vor Neuausrichtung: Kritik an Selbstheilungskräften des Weltverbandes
Der Weltfußballverband FIFA befindet sich an einem Wendepunkt. Mit dem anstehenden Abschied von Gianni Infantino rückt die Frage in den Fokus, wie sich der Verband künftig strukturieren und aufstellen wird.
Experten und Beobachter des organisierten Fußballs äußern jedoch erhebliche Zweifel daran, dass die FIFA ihre grundlegenden Probleme aus eigener Kraft bewältigen kann. Der Grund für diese Skepsis liegt auch in der jüngeren Vergangenheit des Verbandes: Bereits 2015 hatte der Weltfußball die Möglichkeit zu einem umfassenden Neustart. Diese Chance wurde jedoch vergeben.
Die damalige Situation sollte als warnendes Beispiel dienen. Obwohl es mehrere Gelegenheiten für tiefgreifende Reformen gab, wurden viele Forderungen nach Veränderungen nicht konsequent umgesetzt. Dies lässt Bedenken aufkommen, ob der Verband auch diesmal die notwendigen Anpassungen vornehmen wird, um sein beschädigtes Ansehen wiederherzustellen und sein Governance-System zu verbessern.
Der kommende Wechsel an der Spitze wird somit als kritischer Test für die Reformfähigkeit der FIFA betrachtet.
Quelle: www.sportschau.de