Fifa-Führung stellt sich demonstrativ hinter Infantino
Auf ihrer Notfallsitzung in Marokko hat die Fifa-Spitze eine klare Botschaft gesendet: Präsident Gianni Infantino behält das Vertrauen der Führungsetage. Trotz massiver Kritik an den umstrittenen Investorenplänen zeigt sich der Verband nach außen hin geschlossen.
Allerdings räumt die internationale Fußball-Organisation bei dem Krisengipfel auch Fehler ein. Bei der Umsetzung der geplanten Investor-Deals seien Dinge schiefgelaufen, heißt es von Seiten der Fifa. Diese Eingeständnisse ändern jedoch nichts an der grundsätzlichen Unterstützung für den unter Druck stehenden Präsidenten.
Die Versammlung im nordafrikanischen Land verdeutlicht das Bemühen der Fifa-Hierarchie, trotz der Kontroversen Stabilität zu demonstrieren und geschlossen nach außen aufzutreten. Damit versucht der Weltverband, die Diskussionen um die fragwürdigen Investitionsvorhaben einzudämmen.
Quelle: www.spiegel.de