Atubolu bleibt in Freiburg: Schuster kritisiert Torhüter-Situation
Die Situation um Noah Atubolu beim SC Freiburg bleibt angespannt. Der Torhüter hätte den Schwarzwälder Verein gerne in der Transferpause verlassen, doch ein Wechsel kam nicht zustande. Nun muss sich der 28-Jährige mit einer neuen Realität auseinandersetzen: Er ist nicht mehr die erste Wahl im Tor.
Trainer Julian Schuster äußert sich deutlich zur Situation des Keepers. Mit seinen Äußerungen macht der Coach keinen Hehl daraus, dass Atubolu sich glücklich schätzen kann, überhaupt noch beim Freiburger Bundesligisten unter Vertrag zu stehen. Die Aussage des Trainers deutet an, dass es zwischen dem Verein und seinem Torwart zu Spannungen gekommen ist.
Auch Mittelfeldspieler Vincenzo Grifo nimmt zu der heiklen Thematik Stellung. Der Italiener, der selbst lange Zeit ein wichtiger Bestandteil der Freiburger Mannschaft ist, kennt die Dynamiken im Team und äußert sich zu der schwierigen Konstellation. Die Aussagen deuten darauf hin, dass die Angelegenheit auch im Mannschaftsgefüge ihre Spuren hinterlässt.
Für Freiburg ist die Geschichte ein klassisches Beispiel dafür, wie schnell sich Verhältnisse im Fußball verschieben können. Was im Sommer noch ein potenzieller Abgang war, hat sich zu einer Situation entwickelt, in der ein etablierter Spieler plötzlich am Rande des Platzes steht.
Quelle: www.sportschau.de