Karius spricht über dunkle Zeit: Wie die Istanbul-Phase seine Psyche belastete
Loris Karius öffnet sich über eines der dunkelsten Kapitel seiner Karriere. Der aktuelle Schalke-Keeper, der einst mit dem FC Liverpool im Kampf um Europas wichtigsten Klubpokal stand, schildert seine Zeit bei Besiktas Istanbul als Phase persönlicher Zerreißproben.
Das Champions-League-Finale gegen Real Madrid im Jahr 2018 markierte einen Wendepunkt in der Laufbahn des deutschen Torhüters. Zwei folgenreiche Patzer des damaligen Liverpool-Keepers führten zur Niederlage und lösten eine Krise aus, die weit über den Platz hinausging. Karius war nicht nur sportlich aus dem Gleichgewicht, sondern musste auch massive psychische Belastungen verkraften.
In seiner Rückbetrachtung gesteht der Profi nun offen ein, dass es ihm während seiner Zeit in der Türkei mental sehr schlecht ging. Die Aufarbeitung dieses Erlebnisses fiel offenbar schwer und verlangte dem 31-jährigen Schlussmann eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst ab. Das Scheitern auf der größten Bühne des europäischen Fussballs war für Karius gleichzeitig der Anfang einer inneren Neuorientierung, die bis heute andauert.
Quelle: www.spiegel.de