Goto-Doppelpack bringt Freiburg spät ins Achtelfinale
Der SC Freiburg steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Entscheidend war Keisuke Goto, der die Breisgauer mit einem späten Doppelpack gegen den VfL Wolfsburg eine Runde weiterbrachte.
Lange Zeit sah allerdings ein anderer Japaner wie der Mann des Spiels aus. Dessen Treffer hielt den Favoriten im Rennen, ehe Goto in der Schlussphase das Blatt wendete und die Partie zugunsten seiner Mannschaft entschied.
Spätes Comeback-Signal aus der Joker-Rolle
Gotos Auftritt zeigt einmal mehr, wie wichtig Alternativen auf der Bank sein können. Aus der Joker-Rolle heraus traf er in einem Moment, in dem viele Beobachter wohl schon mit einem anderen Ausgang gerechnet hatten. Für Freiburg ist der Einzug in die nächste Runde des Pokals ein wertvoller Lohn für den Kampfgeist, den das Team bis zum Schluss zeigte.
Für den VfL Wolfsburg bleibt dagegen der bittere Beigeschmack, eine Führung beziehungsweise eine gute Ausgangslage aus der Hand gegeben zu haben. Die Niedersachsen scheiden damit aus dem Wettbewerb aus, während der SC Freiburg mit Blick auf die kommenden Pokalrunden Selbstvertrauen tanken kann.
Quelle: www.sportschau.de