Watzke widerspricht Hoeneß-Kritik an Klopp-Verpflichtung
Die Ernennung von Jürgen Klopp zum neuen Bundestrainer hat in der deutschen Fußball-Szene für Diskussionsstoff gesorgt. Besonders die Entscheidung, seinen langjährigen Berater Marc Kosicke ebenfalls in den Stab des Deutschen Fußball-Bundes aufzunehmen, wurde von mehreren Seiten kritisch hinterfragt.
Uli Hoeneß, der langjährige Funktionär des FC Bayern München, hatte die parallele Verpflichtung des Trainers und seines Vertrauten als problematisch dargestellt. Der Ex-Bayern-Boss warf dem DFB vor, hier eine Art „Friendly Takeover“ zu ermöglichen – ein Vorwurf, der aufhorchen ließ.
Nun bezieht Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund und enger Vertrauter Klopps, Stellung zu den Vorwürfen. Der Dortmund-Boss weist die Kritik des Hoeneß-Lagers zurück und beschwichtigt die Diskussionen um die Personalentscheidung.
Klopp wird sein erstes Spiel als Bundestrainer im September absolvieren. Die Konstellation mit Kosicke an seiner Seite soll offenbar eine bewährte Arbeitsbeziehung fortsetzten, die bereits in Klopps erfolgreichen Jahren im Klub-Fußball bestand.
Quelle: www.spiegel.de