Rosetti will VAR-Interventionen beschränken: Zurück zu den Wurzeln
Der Schiedsrichterchef der UEFA, Roberto Rosetti, hat sich für eine deutliche Reduktion der Videoassistenten-Eingriffe ausgesprochen. Nach Jahren der Auswüchse soll das System zu seinem eigentlichen Zweck zurückfinden.
Im Fokus steht dabei eine strenge Selbstbeschränkung: Künftig sollen Videoassistenten nur noch dann eingreifen, wenn es sich um klar erkennbare Fehlentscheidungen handelt. Damit möchte die UEFA dem ursprünglichen Gedanken des VAR neuen Nachdruck verleihen – als letzte Instanz bei offensichtlichen Verstoßen, nicht als ständiger Kontrolleur jeder Szene.
Die Ankündigung bedeutet eine implizite Kritik an den bisherigen Praktiken. Zu häufig geriet das System in Kritik, weil minutenlange Analysen von Grenzfällen das Spielgeschehen unterbrachen und zu Frustration bei Fans, Spielern und Trainern führten. Mit der neuen Ausrichtung erhofft sich die UEFA, die Balance zwischen technischer Hilfestellung und Spielfluss wiederherzustellen.
Quelle: www.sportschau.de