Uefa setzt Infantino unter Druck: Machtkampf an der Spitze des Weltfußballs
Ein Machtkampf bahnt sich an der Spitze des internationalen Fußballs an. Die Uefa wendet sich in einem Schreiben direkt an Fifa-Präsident Gianni Infantino und Investor Joshua Kushner und signalisiert damit eine deutliche Eskalation der Auseinandersetzungen zwischen den beiden Instanzen.
Die europäische Fußball-Konföderation droht mit rechtlichen Konsequenzen und versucht, den Schweizer sowie den Technologieinvestor zum Einlenken zu bewegen. Das Vorgehen deutet darauf hin, dass die Positionen zwischen Uefa und Fifa verhärtet sind.
Infantinos Einfluss, der über Jahre hinweg scheinbar unangefochten war, zeigt erste Risse. Die Uefa nutzt ihre Stellung, um Druck auszuüben und möglicherweise ein Machtwort zu sprechen. Welche konkreten Inhalte hinter dem Schreiben stecken und welche Ziele die Uefa verfolgt, bleibt zunächst offen.
Dieser Konflikt dürfte die kommenden Wochen und Monate die Agenda des internationalen Fußballs prägen und könnte weitreichende Konsequenzen für die Governance-Strukturen des Sports mit sich bringen.
Quelle: www.t-online.de