Wales entzieht Infantino die Unterstützung
Der Walisische Fußball-Verband hat sich deutlich gegen eine erneute Amtszeit von FIFA-Präsident Gianni Infantino positioniert. Nach dem gescheiterten Investoren-Projekt wird die Unterstützung für den Schweizer entzogen.
Die öffentliche Absage des walisischen Verbandes markiert einen Wendepunkt in der Haltung gegenüber dem FIFA-Chef. Das misslungene Großprojekt zur Gewinnung von Investorenmitteln hat offenbar zum Vertrauensverlust bei mehreren Nationalverbänden geführt.
Wie berichtet wird, bleibt Wales nicht das einzige Land, das sich von Infantino distanziert. Weitere Verbände dürften folgen und ihre Unterstützung für eine mögliche Wiederwahl überdenken. Dies deutet auf eine wachsende Unzufriedenheit in der internationalen Fußball-Gemeinschaft hin.
Das Investoren-Fiasko belastet die Stellung des FIFA-Präsidenten erheblich. Die öffentlichen Absagen dürften seinen Kurs innerhalb der weltweiten Fußball-Verbände erschweren und könnten langfristige Konsequenzen für seine zukünftige politische Position haben.
Quelle: www.t-online.de